Nicht-invasives Maschinenmonitoring steigert die Produktionseffizienz bei ArcelorMittal Tubular Products Karviná
Zwanzig Maschinen für Echtzeit-OEE-Daten vernetzt - ohne neue Verkabelung und ohne Änderungen an den Maschinen selbst.
Die Geschichte von ArcelorMittal Tubular Products Karviná reicht bis in das Jahr 1918 zurück. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung und dem Vertrieb von längsnahtgeschweißten dünnwandigen Stahlprofilen und Rohren sowie offenen dünnwandigen Profilen, die in Projekten von der Automobilindustrie bis zum Bauwesen eingesetzt werden. Der ursprüngliche Name des Unternehmens, JÄKL, wurde dank der Fertigungsqualität zum Inbegriff für hochwertige Stahlprofile.
Die Herausforderung
Vor Beginn unserer Zusammenarbeit verließ sich das Unternehmen ausschließlich auf Daten, die von Bedienern lokal in der Produktionshalle erfasst wurden, oder auf Daten, die erst nachträglich verfügbar waren. Die meisten Maschinen verfügen über eine SPS, aber keine war an ein Netzwerk angebunden, sodass die Daten nie verarbeitet wurden. Unsere Aufgabe bestand darin, grundlegende Informationen zur Produktionseffizienz aus den Maschinen zu gewinnen und sie sowohl der Geschäftsführung als auch der internen IT-Abteilung übersichtlich darzustellen.
Die Lösung
Für ein Projekt in einem industriellen Umfeld war der CHESTER IoT Hub die naheliegende Wahl. Für eine einfachere Installation wählten wir die NB-IoT-Version. Da die meisten der 20 überwachten Maschinen über einen digitalen Ausgang verfügen, setzten wir eine CHESTER-Input-Konfiguration mit angepasster Firmware ein.
Die Daten fließen über die HARDWARIO Cloud in Microsoft Azure, wo sie in einer SQL-Datenbank gespeichert werden, während Visualisierung und Reporting in Power BI erfolgen. Die interne IT-Abteilung greift über die REST-API der HARDWARIO Cloud auf die Daten zu und teilt sie in das interne System des Unternehmens, das an den einzelnen Arbeitsplätzen verfügbar ist.

Vorteile unserer Lösung
- CHESTER ermöglichte die Erfassung von Maschinenleistungsdaten ohne größere Investitionen in den Aufbau einer Infrastruktur und ohne jeglichen Eingriff in die Maschinen selbst
- Sowohl die Geschäftsführung als auch die Arbeitsplätze verfügen nun über präzise Produktionsdaten
- Die gesamte Lösung konnte praktisch sofort eingesetzt werden, sobald die Anbindungsmethode für die ausgewählten Maschinen vereinbart war
Ergebnisse
ArcelorMittal Tubular Products Karviná wechselte von fragmentierten, nachträglich erfassten Aufzeichnungen zu übersichtlichen, präzisen Echtzeit-Produktionsdaten - einschließlich OEE-Kennzahlen - und das alles dank eines nicht-invasiven Monitorings, das die bestehenden Maschinen unangetastet ließ. Das Ergebnis bietet dem Unternehmen eine verlässliche Grundlage, um die Effizienz im gesamten Werk zu steigern.
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